Presse



Dachverband Ärztlicher Diagnostikfächer (DVÄD): ärztliche Freiberuflichkeit sichert gute und unabhängige Diagnostik

Berlin, 27.05.2019

 

In Übereinstimmung mit allen KandidatInnen für das Präsidentenamt der Bundesärztekammer (BÄK) setzt sich der DVÄD zum 122. Deutschen Ärztetag für den Erhalt der Freiberuflichkeit und der weisungsungebundenen Tätigkeit in den ärztlichen Diagnostikfächern ein. 
 
Wir fordern:

1. die mittel- und langfristige Erhaltung der weisungsfreien Patientenversorgung in der Diagnostik, 

2. die Förderung der Freiberuflichkeit zur Sicherung der weisungsungebundenen ärztlichen Tätigkeit und

3. den Erhalt wohnortnaher, regionaler Versorgungsstrukturen.
 
Wir unterstützen die Freiberuflichkeit als Garant einer  weisungsungebundenen ärztlichen Tätigkeit: Der zunehmende ökonomische Druck auf die Gesundheitsversorgung bedroht die weisungsungebundene ärztliche Tätigkeit. Insbesondere die Weisungsfreiheit in der Diagnostik und Therapie des Patienten ist aber der Kern des Arztberufes. Die wirtschaftliche Freiberuflichkeit -also die persönliche Trägerschaft- von Praxen der ärztlichen Diagnostikfächer muss als ein erfahrungsgemäß die Versorgung stärkenden Aspekt nachhaltig unterstützt werden. Mit ihren vielfältigen und neuen Methoden sollte die ärztliche Diagnostik auch in Zukunft patientennah, das heißt regional und wohnortnah, aufgestellt bleiben.
 
Wir stehen im Spannungsfeld zwischen Freiberuflichkeit und Investoren:  Aktuell versuchen internationale Finanzinvestoren, sich in die ambulante Versorgung, insbesondere auch in die diagnostischen Disziplinen, „einzukaufen“. Die Krankenversorgung gerät in Gefahr, zum Geschäftsfeld von Kapitalgesellschaften zu werden. Damit einhergehende Konzentrationsprozesse gefährden die wohnortnahe Versorgung. 
 
Wir sind die Diagnostik: Der Dachverband Ärztlicher Diagnostikfächer (DVÄD) ist der Zusammenschluss der Berufsverbände der Fachgebiete Radiologie, Pathologie, Nuklearmedizin, Laboratoriumsmedizin und Mikrobiologie/Virologie/Infektionsepidemiologie.  Auf unserer Diagnostik basiert die gesamte ärztliche Versorgung. 

 

Der DVÄD stellt klare Forderungen in der Verbändeanhörung zum Terminservice- und Versorgungsgesetz

 Berlin, 23.08.2018

 

Der Fahrplan des Gesundheitsministeriums ist eng getaktet. Nach der gestrigen gut vierstündigen Verbändeanhörung werden bereits am Donnerstagvormittag die Bund-Länder-Gespräche laufen und am Nachmittag wird das zuständige Referat im BMG die Verbändeanhörung auswerten. Ein Kabinettsentwurf soll demnach in drei Wochen vorliegen.

 

In der Verbändeanhörung hat der DVÄD eine klare Position bezogen. Wir unterstützen die Intention des Gesetzes einer besseren gesundheitlichen Versorgung der gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten, jedoch darf dies keinesfalls zu Lasten der technischen Anteile in Diagnostik und Therapie gehen.

 

Der im Terminservice- und Versorgungsgesetz aufgebaute terminliche Druck zur Überarbeitung des EBM kann gefährlich sein, insbesondere die wiederholte falsche Erwartung von Rationalisierungsreserven speziell beim Einsatz von medizinisch-technischen Geräten für ärztliche Leistungen. Diese Reserven sollen demnach der sog. „sprechenden Medizin“ zufließen.

 

Der stellv. Sprecher des DVÄD Dr. Andreas Bobrowski zeigt sich „vorsichtig optimistisch“, dass der vorliegende Gesetzentwurf überarbeitet wird und dass die Verbändeanhörung dazu geführt hat, die systemrelevante Stellung der im DVÄD zusammengefassten diagnostischen Fächer anzuerkennen.

 

 

Antrittsbesuch des DVÄD beim PKV-Verband

Berlin, 22.02.2018

 

Im Rahmen eines informativen Gesprächs konnten wir als Dachverband der ärztlichen Diagnostikfächer unsere Punkte persönlich darlegen:

 

Wir sind systemrelevant!

 

Als Querschnittsfächer führen wir diagnostische Leistungen für alle therapeutisch tätigen ÄrztInnen aller Gebiete im haus- und fachärztlichen Bereich sektorenübergreifend- ambulant wie stationär- durch.

 

Auf unserer Diagnostik basiert die gesamte ärztliche Versorgung.

 

Die GOÄneu muss so ausgestaltet sein, dass die ärztliche Diagnostik keine Schlechterstellung erfährt.

 

Zum Aspekt der Qualitätssicherung wird es auch künftig Gespräche mit der PKV geben.

 

 

Antrittsgespräch des DVÄD beim Präsidenten der Bundesärztekammer Montgomery

Berlin, 20. Februar 2018

Im Rahmen des Antrittsbesuches des DVÄD konnten wir unsere Punkte dem Bundesärztekammerpräsidenten Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery persönlich darlegen:

 

Als Querschnittsfächer führen wir diagnostische Leistungen für alle therapeutisch tätigen ÄrztInnen aller Gebiete im haus- und fachärztlichen Bereich sektorenübergreifend- ambulant wie stationär- durch.

 

Auf unserer Diagnostik basiert die gesamte ärztliche Versorgung.

 

Wir betonten, dass die Weiterbildungsordnung nunmehr zum Abschluss gebracht werden muss und wir forderten, dass es keine Schlechterstellung der ärztlichen Diagnostik in der GOÄneu geben darf!